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Ein schöner Fotopoint

DEHOGA Travemünde befürwortet Meerjungfrau-Pläne

Travemünde 15.01.2007 | Die Meerjungfrau, die seit einigen Tagen in Travemünde von sich reden macht, findet im Ort zunehmend Fürsprecher. Darunter auch der örtliche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) unter der Leitung von Oliver Gut. »Ich verstehe den ganzen Unmut nicht«, sagt er. Die Bronzestatute der Meerjungfrau würde sich doch gut auf dem Priwall machen. Als zusätzlicher »Fotopoint« für Touristen, die sich über solche kleinen Attraktionen freuen. Dabei solle die Meerjungfrau doch kein Wahrzeichen wie etwa die Passat werden.

Die geheimnisvolle Meerjungfrau. Foto: Karl-Ernst Schmidt
Die geheimnisvolle Meerjungfrau. Foto: Karl-Ernst Schmidt

Ein »Abkupfern« etwa von Kopenhagen kann er deshalb nicht erkennen. Gerade im Hinblick auf das neue Feriendorf und die weiteren Priwall-Pläne wurde der Dehoga-Vorsitzende sich freuen, wenn die Meerjungfrau am Priwall auftauchen würde.

Oliver Gut vom Hotel- und Gaststättenverband Travemünde. Foto: HN
Oliver Gut vom Hotel- und Gaststättenverband Travemünde. Foto: HN

Die rechtliche Seite, meint Gut, hätten die Initiatoren sicher längst zufrieden stellend abgeklärt, so dass es keine Probleme wie in Boltenhagen geben werde. Für das Ostseebad wäre die Bronzeskulptur, die nach dem Vorbild von Katrin Nonnenmacher gefertigt sein soll, ein Gewinn: »Die Meerjungfrau wäre ein zusätzlicher touristischer Aspekt, der Travemünde attraktiver macht«.

Ansonsten gäbe es sicher auch wichtigeres in Travemünde zu diskutieren als ausgerechnet das Aufstellen einer Meerjungfrau, meint der Travemünder DEHOGA-Chef mit Blick auf die drohende Fremdenverkehrsabgabe in Lübeck und Travemünde HN

Weitere Infos zur Travemünder Meerjungfrau auf Travemünde Aktuell:

Artikel vom 09.01.2007

Artikel vom 13.01.2007

Nachtrag (15.01.2007): In Travemündes einflussreichstem Gremium, dem Ortsrat, ist das Thema Meerjungfrau noch nicht besprochen worden. Nach seiner persönlichen Meinung gefragt erklärte der Vorsitzende Richard Schrader auf Nachfrage von »Travemünde Aktuell« mit typisch Travemünder Humor: »Nix Schwimmbad, dann mindestens Nixe, damit in diesem Ostsee Kur- und Heilbad wenigstens eine im Winter baden geht.«


 

 

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Letzter Zugriff auf diesen Artikel am 06.02.2012 um 15:34 Uhr.
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