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Familienspaß Geocaching erobert die Küste

Auch in Travemünde ist schon ein Schatz versteckt

Travemünde 26.02.2007 | Eine Unzahl winziger grüner Punkte verziert die Schleswig-Holstein-Karte auf www.geocaching.de. Besonders viele sind es in Lübeck und auf der Ostsee-Insel Fehmarn. Jedes Pünktchen markiert einen »Schatz«. Den haben zuvor Enthusiasten ausgelegt, wetterfest in kleinen Plastikdosen.

Entdeckt! Mit dem GPS am Handgelenk kommt man auf wenige Meter an den »Schatz« heran, dann heißt es Augen auf. Die kleine Filmdose enthält einen Zettel, das »Logbuch«, auf dem sich alle erfolgreichen Schatzsucher eintragen. Foto: KARL ERHARD VÖGELE
Entdeckt! Mit dem GPS am Handgelenk kommt man auf wenige Meter an den »Schatz« heran, dann heißt es Augen auf. Die kleine Filmdose enthält einen Zettel, das »Logbuch«, auf dem sich alle erfolgreichen Schatzsucher eintragen. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

Mit tragbaren Satellitennavigationsgeräten, wie sie viele Segler, Wanderer, Rad- und Autofahrer inzwischen besitzen, werden die Koordinaten des »Schatzes« festgelegt und auf entsprechenden Internet-Seiten vermerkt. Andere müssen den »Schatz« dann suchen.

Stolz wie Oskar: Julia hat beim Klettern im Baum den »Schatz« entdeckt. Die Erwachsenen wollten schon aufgeben. »Gut, dass Ihr ein Kind dabeihabt, oder?«, sagt sie. Foto: KARL ERHARD VÖGELE
Stolz wie Oskar: Julia hat beim Klettern im Baum den »Schatz« entdeckt. Die Erwachsenen wollten schon aufgeben. »Gut, dass Ihr ein Kind dabeihabt, oder?«, sagt sie. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

Ein großer Familienspaß. Seit im Kinderfernsehen »Kika« eine Reihe über drei junge »Geocacherinnen«, so nennen sich die Anhänger des aus Amerika importierten Trends, auf Schatzsuche gehen, wollen immer mehr kleine Fernseh-Zuschauer das natürlich auch. Plötzlich erwacht das Interesse, weg von virtuellen Welten, hin zur »real life«.Schnitzeljagd mit modernen Mitteln. Klar, dass die Deutsche Wanderjugend (DWJ) das unterstützt.

»Geocache – kein Müll« steht auf der Filmdose: Julia (6) zeigt stolz den »Schatz«, den sie mit GPS und kindlichem Instinkt in einem Baum oberhalb des Brodtener Steilufers entdeckt hat. Zur Erinnerung wird ein Foto gemacht, dann kommt die Dose, getarnt mit einem Stein, wieder an ihren Platz. Für die nächsten Schatzjäger. Foto: HN
»Geocache – kein Müll« steht auf der Filmdose: Julia (6) zeigt stolz den »Schatz«, den sie mit GPS und kindlichem Instinkt in einem Baum oberhalb des Brodtener Steilufers entdeckt hat. Zur Erinnerung wird ein Foto gemacht, dann kommt die Dose, getarnt mit einem Stein, wieder an ihren Platz. Für die nächsten Schatzjäger. Foto: HN

Ein solches Versteck befindet sich am Brodtener Steilufer zwischen Travemünde und Timmendorfer Strand. Bei 53 Grad Nord und 10 Grad Ost (plus ein paar Zerquetschte) liegt eine kleine Filmdose versteckt. Moderne Navigationsgeräte sind genau genug, um auf ein paar Meter heranzukommen. Dann lässt man am Besten die Kinder ran, denn die sind mächtig stolz, wenn sie »nach ein paar Minuten mit strahlenden Augen die Dose in der Hand« halten, wie man im Internet nachlesen kann. Da tragen nach geglückter Schatzsuche auch die Finder ihre Erfolgsmeldungen ein.

Der Schatz wird natürlich zurückgelegt, nachdem man sich ins »Logbuch«, einem kleinen Zettelchen in der Dose, verewigt hat. Und vielleicht eine Kleinigkeit wie einen Smiley oder ein Sternchen, was auch immer an Schnickschnack in der Dose ist, gegen etwas anderes getauscht hat.

Mit dem gefundenen »Cache« gibt es ein Erinnerungsfoto. Foto: KARL ERHARD VÖGELE
Mit dem gefundenen »Cache« gibt es ein Erinnerungsfoto. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

Mit der Zeit bekommen die Schatzsucher Übung, legen vielleicht selbst mal einen »Cache«, ein Schatzversteck an. Auf jeden Fall besteht Suchtgefahr; eine Gesunde in diesem Fall… HN

www.geocaching.de.


 

 

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Letzter Zugriff auf diesen Artikel am 07.02.2012 um 14:52 Uhr.
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