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Nachfolge-Veranstaltung der »Sand World« Travemünde:

Entenrennen auf der Trave? – Größtes Charity-Event an der Ostsee-Küste

Travemünde 04.09.2007 | Wenn die »Sand World« nicht mehr ist, was kommt dann? Eine Nachfolgeveranstaltung soll in ihrer Art zum Ort passen, soll Sympathiewerbung sein. Und ein Medienereignis. Alles Voraussetzungen, die ein groß angelegtes »Entenrennen« mit sich bringt.

Vor der »Finnpartner« startete der erste Testlauf für das Travemünder Duck-Racing-Event an der Südermole. Es sollte getestet werden, inwieweit die Enten an den Strand zurückkehren. Foto: KARL ERHARD VÖGELE
Vor der »Finnpartner« startete der erste Testlauf für das Travemünder Duck-Racing-Event an der Südermole. Es sollte getestet werden, inwieweit die Enten an den Strand zurückkehren. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

Bei so einem »Fundracing-Event« werden tausende Plastik-Enten, wie man sie üblicherweise am Badewannenrand stehen sieht, ins Wasser gekippt. Die Enten sind nummeriert, so dass der Besitzer der schnellsten Ente ermittelt werden kann. Wer mitmacht, zahlt eine Startgebühr für seine Ente. Die Preise für die schnellsten Enten werden meist gesponsert, die Einnahmen für einen guten Zweck gespendet. Ein weiteres Plus solch eines Events: Charity ist 2007 ja »in« in Travemünde und Lübeck.

Die Test-Enten (noch ohne Beschwerungs-Gewichte) in der schwarzen Profi-Box. Foto: KARL ERHARD VÖGELE
Die Test-Enten (noch ohne Beschwerungs-Gewichte) in der schwarzen Profi-Box. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

So ein Duck-Racing Event hat in anderen Städten schon tausende Besucher angelockt und sehr viel Geld für gute Zwecke eingespielt. In der Lübecker Bucht gab es bisher keine solche Veranstaltung. Travemünde könnte wieder einmal die Nase ganz weit vorn haben.

Das Test-Rennen ist gestartet. Zunächst dümpeln die Enten enttäuschend vor sich hin, dann nehmen sie Fahrt auf... Foto: KARL ERHARD VÖGELE
Das Test-Rennen ist gestartet. Zunächst dümpeln die Enten enttäuschend vor sich hin, dann nehmen sie Fahrt auf... Foto: KARL ERHARD VÖGELE

Heute fand an der Südermole ein erster Strömungs-Test statt. Der war zwar nicht angekündigt worden, es hatten aber doch einige Fotografen Wind von der Sache bekommen. Windstärke 3-4, um genau zu sein, und zwar aus West Nord-West. Die Test-Enten waren zwar keine Profi-Enten, die ersten Ergebnisse sind aber vielversprechend!

Das Feld teilt sich. In grauer Vorzeit gab es auf dem Priwall eine Pferderennbahn. Jetzt könnte die Renn-Geschichte auf dem Priwall in Form eines Enten-Rennens eine zeitgemäße Fortsetzung finden. Foto: KARL ERHARD VÖGELE
Das Feld teilt sich. In grauer Vorzeit gab es auf dem Priwall eine Pferderennbahn. Jetzt könnte die Renn-Geschichte auf dem Priwall in Form eines Enten-Rennens eine zeitgemäße Fortsetzung finden. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

Echte Renn-Enten sind an der Unterseite beschwert, damit sie auf bewegtem Wasser nicht so leicht umkippen. Doch auch die Test-Enten von heute lieferten sich ein dramatisches Rennen, wobei die Enten-Königin (mit kleiner Krone) die Strecke von der Südermole zum Strand in 14 Minuten schaffte.

Presse-Fotografen hatten von dem heutigen Testlauf Wind bekommen. Natürlich war auch »Travemünde Aktuell« dabei. Foto: KARL ERHARD VÖGELE
Presse-Fotografen hatten von dem heutigen Testlauf Wind bekommen. Natürlich war auch »Travemünde Aktuell« dabei. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

Bei ihrem Gefolge sah kurzfristig so aus, als wollten die Plastiktiere sich auf den Weg nach Trelleborg machen. Dann drehten sie aber doch bei. Als letztes landete die »Koch-Ente« (mit weißer Koch-Mütze) nach 24 Minuten kurz vor der Ostsee-Nymphe an. Symbolträchtig dicht beim großen »Sand World»-Werbeschild.

Gestrandete Enten. Foto: KARL ERHARD VÖGELE
Gestrandete Enten. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

Weitere Versuche mit echten Renn-Enten sollen in den kommenden Wochen folgen. RD

Erstaunlicherweise war die Enten-Königin als erste im Ziel. Am langsamsten war die Ente mit Koch-Mütze. Foto: KARL ERHARD VÖGELE
Erstaunlicherweise war die Enten-Königin als erste im Ziel. Am langsamsten war die Ente mit Koch-Mütze. Foto: KARL ERHARD VÖGELE
Die Travemünder Möwen interessierten sich kurzfristig für die Aktion, glaubten wahrscheinlich an eine willkommene Mahlzeit. Aber Renn-Enten sind unverdaulich. Foto: KARL ERHARD VÖGELE
Die Travemünder Möwen interessierten sich kurzfristig für die Aktion, glaubten wahrscheinlich an eine willkommene Mahlzeit. Aber Renn-Enten sind unverdaulich. Foto: KARL ERHARD VÖGELE
So ein Enten-Rennstart kann beeindruckende Bilder für die Presse liefern. Besonders natürlich, wenn tausende Plastik-Enten gemeinsam ins Wasser gekippt werden. Heute war nur ein Testlauf. Foto: KARL ERHARD VÖGELE
So ein Enten-Rennstart kann beeindruckende Bilder für die Presse liefern. Besonders natürlich, wenn tausende Plastik-Enten gemeinsam ins Wasser gekippt werden. Heute war nur ein Testlauf. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

www.entenrennen.de

www.fundracing.de


 

 

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Letzter Zugriff auf diesen Artikel am 15.05.2012 um 13:03 Uhr.
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10.00-17.00 Uhr: Besichtigung der Ostseestation »Was lebt in der Ostsee«.

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11.00-17.00 Uhr: Seebadmuseum Travemünde.

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13.00 Uhr: Gästebegrüßung.

13.00-16.00 Uhr: Besuch des ältesten Leuchtturms Deutschlands.

13.00-19.00 Uhr: Bäderfahrt nach Boltenhagen

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15.00 Uhr: 2. Travemünder Musikfestival:

15.00 Uhr: Kurzvortrag Alter Leuchtturm.

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17.00 Uhr: 2. Travemünder Musikfestival:

18.00 Uhr: Klangmeditation.

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