Travemünde 11.09.2008 | 18 Lehrlinge der Glaser-Innung Schleswig-Holstein wurden am 05. September 2008 von ihrer Lehrzeit freigesprochen. Das beste Gesamtergebnis erzielte Philipp Kleinophorst aus Osdorf. Die beste praktische Prüfung legte Kristof Luley aus Elmshorn ab. An der gemein-samen Freisprechungsfeier der Glaser-Innung Schleswig-Holstein und den Glaser-Innungen Mecklenburg-Vorpommern nahmen über 100 Gäste in den Räumlichkeiten der Berufsbil-dungsstätte der Handwerkskammer Lübeck auf dem Priwall/Travemünde teil. Von den Glaser-Innungen Mecklenburg-Vorpommern wurden acht Lehrlinge freigesprochen.

»In Ehrbarkeit, In Gerechtigkeit, In Wahrhaftigkeit« mit diesen traditionellen Begriffen und vor der geöffneten Innungslade der Glaser-Innung aus dem Jahre 1605 eröffnete Landesin-nungsmeister [LIM] Michael Schulze die diesjährige Feierstunde. Die Ausbildungszeit ist wie im Fluge verlaufen. Zwischen der Bewerbung bis zur heutigen Gesellenbriefübergabe sind über drei Jahre vergangenen. Sie haben somit die ersten Schritte ihres Berufslebens absol-viert. »Lassen Sie nicht nach und gehen Sie weiterhin Ihren Weg«, so LIM Schulze an die angehenden Junggesellen. Die Zukunft gehört Ihnen, denn das Glaserhandwerk braucht gute Facharbeiter. Den Betrieben dankte er für deren gute Ausbildungsbereitschaft mit der Bitte verbunden, hier nicht nachzulassen.
Grußworte überbrachten der Obermeister Ronald Nows der Glaser-Innung Rostock, vertre-tend für die vier Glaser-Innungen in Mecklenburg-Vorpommern, sowie der Oberstudiendirek-tor Bodo Kroll der Landesberufsschule. OStDir. Kroll erwähnte besonders, das 14 Junggesel-len zusätzlich den Realschulabschluß erlangten, zwei den Hauptschulabschluß und zwei den Abschluß der 10. Klasse Hauptschule.
Der Kreishandwerksmeister [KHM] der Kreishandwerkerschaft Mittelholstein Manfred Arp gra-tulierte den Junggesellen zu ihrem Eintritt in den Gesellenstand und zur erfolgreichen Able-gung der Prüfung in einem facettenreichen und modernen Handwerksberuf. Als Außenste-hender fällt einem die hohe Kunst des Glaserhandwerks immer an besonders auffälligen Arbeiten auf. Hervorstechende Beispiele sind sicherlich der Kölner Dom oder der Berliner Hauptbahnhof. Mit dem Gesellenbrief haben Sie die Eintrittskarte für Ihren Weg, in ein hof-fentlich erfolgreiches Berufsleben gelöst. Bleiben Sie nicht am Eingang stehen, sondern ent-wickeln Sie sich weiter. Wichtig ist vor allem, dass Sie in Ihrer Grundeinstellung stets wach und neugierig bleiben und Ihre berufliche Tätigkeit nicht zur bloßen Routine-Ausübung ver-kommen lassen. Dabei gilt das alte Sprichwort: »Meister ist, wer was ersann, Geselle ist wer etwas kann, Lehrling bleibt ein Jedermann.« mehr denn je. Fachkompetenz und Qualität werden ihren Weg finden, so KHM Arp. Den Ausbildungsbetrieben dankte er, trotz aller Un-wegsamkeiten und wirtschaftlichen Belastungen in Ausbildung und Zukunft des Handwerks und der Betriebe zu investieren.
Für die Glaser-Innungen Mecklenburg-Vorpommern überreichten Obermeister Ronald Nows, der Vorsitzende des Gesellenprüfungsausschusses Christian Schramm und Berufsschulleh-rer Martin Zimmermann die Abschlusszeugnisse an die Junggesellen. Ron Resow ist Lan-dessieger in Mecklenburg-Vorpommern geworden.
Der Vorsitzende des Gesellenprüfungsausschusses Schleswig-Holstein Michael Thabe in-formierte über den Verlauf der Gesellenprüfung. Von 24 Prüflingen haben 18 die Prüfung erfolgreich bestanden.
Die Prüfungsergebnisse lauten:
Im Anschluss überreichten Michael Thabe, LIM Michael Schulze und KHM Manfred Arp die Abschlusszeugnisse des Handwerks sowie die Abschlusszeugnisse der Berufsschule an die anwesenden Junggesellen.
Die Prüfungsbesten aus Schleswig-Holstein wurden von LIM Michael Schulze und KHM Manfred Arp besonders geehrt. Sie erhielten je ein Fachbuch und die Ehrenmedaille des Glaserhandwerks. Philipp Kleinophorst hat insgesamt die meisten Punkte erreicht und ist damit Jahrgangsbester geworden. Kristof Luley hat die praktische Prüfung mit sehr gut be-standen.
Prüfungsbeste:
Die Gäste nutzten die Gelegenheit sich die Gesellenstücke und Werkstätten anzuschauen. CB
Gesellenprüfung im Ausbildungsberuf Glaser/in Sommer 2008 Junggesellen:
Quelle: Glaser-Innung Schleswig-Holstein
Artikelaufrufe seit dem 11.09.2008, 18:00 Uhr: 2855
Letzter Zugriff auf diesen Artikel am 07.02.2012 um 21:30 Uhr.
Zugriffe heute: 1; gestern: 5
Klicken auf die entsprechenden Platzhalter-Icons lädt das jeweilige »Social Plugin«.
Erst dann wird eine Verbindung zum jeweiligen Dienst aufgebaut. Vorher werden
keine Daten übermittelt.





Lesen Sie zum Bild den Artikel vom 02.08.2008:
... des Vortages nach Zugriffen:
07.02.2012 (577)
![]()
Kräftige Schneeschauer und minus 4 Grad »warm«
06.02.2012 (212)
![]()
Stockender Hansetag: Saxe soll Druck machen
06.02.2012 (124)
![]()
Minus 14 Grad Frost an der Küste
05.02.2012 (116)
![]()
Winterliche Impressionen vom Brodtener Steilufer
06.02.2012 (101)
Februar 2012
| # | Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 5 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ||
| 6 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
| 7 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 8 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 9 | 27 | 28 | 29 | ||||
März 2012
| # | Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 9 | 1 | 2 | 3 | 4 | |||
| 10 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 |
| 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 |
| 12 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 |
| 13 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | |
Grau hinterlegt: Schulferien in Schleswig-Holstein
Travemünde:
Sonnenaufgang 07:48 Uhr, Sonnenuntergang 17:12 Uhr
08.02.2012
09.30-18.30 Uhr: Kunstausstellung – »Bilder vom Meer«.
15.00-17.00 Uhr: Bücherstube im Gesellschaftshaus.
17.00 Uhr: Gottesdienst.
17.00 Uhr: After Work Atelier.
19.00 Uhr: Öffentliche Ortsrats-Sitzung,
09.02.2012
08.00-13.00 Uhr: Wochenmarkt.
09.30-18.30 Uhr: Kunstausstellung – »Bilder vom Meer«.
10.00-17.00 Uhr: Besichtigung der Ostseestation »Was lebt in der Ostsee«.
15.00-17.00 Uhr: Bücherstube im Gesellschaftshaus.
17.00 Uhr: Kinder-Klangmeditation
20.00 Uhr: Ladies Night.
10.02.2012
09.30-18.30 Uhr: Kunstausstellung – »Bilder vom Meer«.
10.00-17.00 Uhr: Besichtigung der Ostseestation »Was lebt in der Ostsee«.
15.00-17.00 Uhr: Bücherstube im Gesellschaftshaus.
15.318.00 Uhr: Schweizer Hüttenzauber.
18.00 Uhr: »Spaziergang durch das alte Travemünde«.
19.00 Uhr: Schach für Jedermann/ frau mit dem TSV Travemünde.
19.30 Uhr: Philosophischer Salon.