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 BLAULICHT

Hiller-Ohm: Sicherheit in der Lübecker Bucht gewährleisten

Timmendorfer Strand/Travemünde 17.09.2008 | Ein vier Meter langes Torpedoteil, Überrest aus dem Zweiten Weltkrieg, wurde heute am Strand von Timmendorf angespült. Das Munitionsräumkommando musste zur Bergung aus Kiel anrücken. Sprengstoff enthielt es nicht. Dennoch zeigt sich erneut, dass die Lübecker Bucht nicht frei ist von Kampfmittelresten.

Mitarbeiter des Amtes für Katastrophenschutz untersuchten heute in Timmendorfer Strand das angeschwemmte Torpedo. Foto: JW/VG
Mitarbeiter des Amtes für Katastrophenschutz untersuchten heute in Timmendorfer Strand das angeschwemmte Torpedo. Foto: JW/VG

»Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger hat höchste Priorität«, so die Lübecker Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm. »Der heutige Torpedofund macht deutlich, dass noch mehr Engagement nötig ist, die Sicherheit in der Lübecker Bucht zu gewährleisten.«

Hiller-Ohm hat als Tourismuspolitikerin auch die Urlauberinnen und Urlauber im Blick: »Wir müssen unseren Urlaubsgästen garantieren, dass sie an unseren Stränden ohne Bedenken baden gehen können. Dies ist unerlässlich für die touristische Entwicklung Lübecks und der Ostseeregion. Wir wollen schließlich mehr Gäste gewinnen!«

Bereits im Frühjahr wurde möglicherweise versenktes Giftgas in der Lübecker Bucht gesucht. Laut Abschlussbericht der beauftragten Firma UTM wurde an den untersuchten Stellen kein Giftgas gefunden, allerdings mehrere leere Grundminen, Fliegerbomben sowie weitere nicht genauer identifizierte Metallkörper. Hiller-Ohm schrieb daraufhin die Stadt an, um sich über den Stand der Bergungsmaßnahmen zu erkundigen.

Nun kam die Antwort: »Bürgermeister Bernd Saxe teilte mir mit, dass die ersten Metallkörper vom Kampfmittelräumdienst Schleswig-Holstein bereits geborgen wurden und die Bergung weiter fortgeführt wird«, so Hiller-Ohm. »Zugleich versicherte er, dass die Lübecker Bucht in ihrer Nutzung als Badegewässer insgesamt nicht beeinträchtigt ist.«

Hiller-Ohm plädiert dennoch für eine weitergehende Untersuchung der Lübecker Bucht, insbesondere in den küstennahen Gebieten. Darüber hinaus sollte die Bergung von Kampfmitteln aus der gesamten Ostsee für mehr Sicherheit und Sauberkeit auf die Agenda der Kooperation der Ostseeanrainerstaaten genommen werden. »Wenn sich solche Funde wie heute wiederholen, wäre dies gerade für den Tourismus eine Hypothek für Lübeck und die Lübecker Bucht. Urlauberinnen und Urlauber müssen dauerhaft sicher sein können an unseren schönen Stränden und im Wasser!«

Quelle: Pressemitteilung Büro Hiller-Ohm, Foto: JW/VG


 

 

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