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 FREIZEIT & TOURISMUS

Ein schwimmendes Hotel für Travemünde:

Projektgemeinschaft will historischen Kreuzfahrer ins Ostseebad holen – Bis zu 1000 zusätzliche Gästebetten auf einen Schlag!

Travemünde 16.02.2009 | Bis zu 1000 zusätzliche Gästebetten auf einen Schlag, eine Attraktion für Tagestouristen, ein Schwimmbad, Kino, Freizeiteinrichtungen: Der aufsehenerregende Plan einer Travemünder Projektgemeinschaft könnte viele Travemünder Probleme auf einen Schlag lösen: Die Travemünder Firmen SeaLloyd und die Moebius GmbH (die auch TA herausgibt) wollen ein historisches Kreuzfahrt-Schiff in Travemünde vor Anker gehen lassen!

Ein Kreuzfahrt-Schiff, das dauerhaft als Hotel in Travemünde liegt: Peter Werner will das gemeinsam mit Wolfgang Moebius möglich machen. Foto: TA
Ein Kreuzfahrt-Schiff, das dauerhaft als Hotel in Travemünde liegt: Peter Werner will das gemeinsam mit Wolfgang Moebius möglich machen. Foto: TA

Schon seit längerer Zeit beschäftigen sich beide Firmen mit dem Gedanken, ein historisches Kreuzfahrtschiff als multifunktionelles Hotel- und Eventcenter fest nach Travemünde zu holen. Ohne etwas voneinander zu wissen. Nachdem Diplom-Ingenieur Peter Werner, der auf dem Priwall wohnt, sich an Karl Erhard Vögele (FDP) wandte, um sich Rat für das weitere Vorgehen im Ostseebad zu holen, machte der beide bekannt. Nun wurde eine Projektgemeinschaft gegründet.

Für Travemünde sind die wesentlichen Vorteile eines solchen Projektes (neben der Erhöhung der Bettenkapazität) eine zusätzliche und einmalige Sehenswürdigkeit und Attraktion, insbesondere auch für die Nebensaison sowie ein Kino, ein Theater und nach Umbau ein Schwimmbad und ein Spiel- und Sportcenter. Das Schiff fügt sich harmonisch in die Stadtsilhouette ein und wertet diese auch noch auf.

Travemündes Politik ist sich einig, will das Hotelschiff fürs Ostseebad: Klaus Petersen (CDU), Thomas Schapke (SPD), Carl Howe (GRÜNE), Peter Werner (Sealloyd), Karl Erhard Vögele (FDP), Wolfgang Moebius (Moebius GmbH). Foto: TA
Travemündes Politik ist sich einig, will das Hotelschiff fürs Ostseebad: Klaus Petersen (CDU), Thomas Schapke (SPD), Carl Howe (GRÜNE), Peter Werner (Sealloyd), Karl Erhard Vögele (FDP), Wolfgang Moebius (Moebius GmbH). Foto: TA

Das Projekt ist den Travemünder Politikerinnen und Politikern vorgestellt worden, die wiederum ihre Parteien in Lübeck informiert haben. Am vergangenen Freitag haben sich die Herren Werner (SeaLloyd) und Moebius (Moebius GmbH) mit dem Wirtschaftssenator Halbedel und zuständigen Mitarbeitern getroffen, um die Idee mit einem in Travemünde festliegenden Kreuzfahrtschiff zu erörtern.

Peter Werner (links) und Wolfgang Moebius (rechts) von der Projektgemeinschaft stellten ihr Vorhaben bei Wirtschaftssenator Wolfgang Halbedel vor. Foto: TA
Peter Werner (links) und Wolfgang Moebius (rechts) von der Projektgemeinschaft stellten ihr Vorhaben bei Wirtschaftssenator Wolfgang Halbedel vor. Foto: TA

Der Senator hält ein Kreuzfahrtschiff für Travemünde für eine interessante Angelegenheit, die weiter verfolgt werden sollte.

Projekt-Vorstellung im Verwaltungszentrum Mühlentor: Wolfgang Wiese (Lübeck Port Authority), Michael Lange (Stabsstelle Sonderaufgaben und Beteiligungen), Diplom-Ingenieur Peter Werner (Sealloyd), Wirtschaftssenator Wolfgang Halbedel und Diplom-Ingenieur Wolfgang Moebius (Moebius GmbH). Foto: TA
Projekt-Vorstellung im Verwaltungszentrum Mühlentor: Wolfgang Wiese (Lübeck Port Authority), Michael Lange (Stabsstelle Sonderaufgaben und Beteiligungen), Diplom-Ingenieur Peter Werner (Sealloyd), Wirtschaftssenator Wolfgang Halbedel und Diplom-Ingenieur Wolfgang Moebius (Moebius GmbH). Foto: TA

Bei diesem Treffen wurden auch mögliche Liegeplätze in Travemünde diskutiert. Die Gesprächspartner sind sich einig, dass es Liegeplatzmöglichkeiten nach baulichen Maßnahmen für ein Kreuzfahrtschiff mit einer Länge bis 200 m gibt. Der Senator verwies darauf, dass jedoch vorher die Kostenübernahme geklärt werden muss und die politische Zustimmung für ein historisches Kreuzfahrtschiff in Travemünde erforderlich ist. TA/PG

www.sealloyd.com

www.moebius.de


 

 

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Letzter Zugriff auf diesen Artikel am 03.02.2012 um 18:10 Uhr.
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Kommentare:

 

Kommentar von Christian am 17.02.2009:
Auf diese Idee hätte mal jemand kommen sollen, bevor die alte »TS Hamburg« (Maxim Gorkiy) vor Alang auf ihre Verschrottung wartet.... Da hättet Ihr günstig einen echten Klassiker mit Geschichte und klassischer Silhouette bekommen. Warum wurde die Maxim ausgemustert? Nicht etwa wegen ihrer geräumigen Kabinen oder Ihrer Decksaufteilung - nein, nur der große Durst der Turbinen war Schuld - und dieses Problem würde sich einem Hotel- und Eventschiff gar nicht stellen. Also schlagt noch schnell zu, wenn es nicht schon längst zu spät ist...

Kommentar von Christina W. am 17.02.2009:
Travemünde, wir kommen, wenn ihr die Maxim holt. War erst einmal dort als ich 10 war, ist lange her, es wird Zeit. Viele Grüße von euren zukünftigen Gästen!

Kommentar von Klaus-Peter Liedtke am 17.02.2009:
Sollte es hier um die »Maxim Gorkiy« gehen? Es wäre toll, wenn dieses schöne und historisch wertvolle Schiff in Travemünde einen Liegeplatz finden würde! Eine großartige Attraktion für Travemünde, die Einheimische wie Gästen authentische maritime Atmosphäre vermittelt. Wir würden ganz sicher wieder und wieder kommen! Holt die alte TS »Hamburg« an die Trave!

Kommentar von W. Gennys am 17.02.2009:
Tja, liebe Travemünder. Mit der Maxim Gorky bekommt Ihr eine schöne Bereicherung. Ein Hotelschiff zu besitzen, das hat schon etwas. Und das Beste daran, die Max ist in einen top Zustand! Bis zum 31.12.08 fuhr sie ja noch. Siehe MS Rotterdam. Die Rotterdam liegt im Hafen von Rotterdam und ist immer sehr gut besucht. Mit der Maxim Gorky bekommt Travemünde bestimmt ca. 500-600 neue Arbeitsplätze hinzu. Das ist doch schon mal was. Wir drücken Travemünde fest die Daumen, dass es mit der Maxim Gorky klappt. Travemünde, holt euch diese schöne Schiff, das früher mal unter TS Hamburg bekannt war. Ein Schiff mit Seele. Auf der Maxim Gorky wurde der Friedensvertrag auf Malta geschlossen!

Kommentar von Mirko M. am 17.02.2009:
@ W. Gennys. 500-600 Arbeitsplätze!?! Ist die Maxim Gorky ein altes Sklavenschiff und wird mit Muskelkraft angetrieben ;-) Aber sonst ne gute Idee.

 

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