Travemünde 01.08.2009 | Viele unterschiedliche Hotels gibt es in Travemünde, für jeden Gast ist etwas dabei. Fragt man, warum die Urlauber immer wiederkommen, manchmal über Jahrzehnte, gibt es immer die gleiche Antwort: Das Persönliche ist wichtig, der Draht zum Hotelier und dem Personal.
Von Heiligenhafen nach Travemünde
Sabine Horstmann ist ihren Hoteliers sogar von Heiligenhafen nach Travemünde gefolgt: Als Sonja und Thomas Bertholdt im Juli das »Landhaus Bode« in der Fehlingstraße übernahmen, legte sie hier gleich einen Urlaub ein.

Schon in Heiligenhafen war die Hamburgerin Stammgast bei Familie Bertholdt. Sonst ist sie in den großen Hotels der Welt zuhause, in Travemünde schätzt sei das Ambiente und das Familiäre. Familie Bertholdt hätte immer schon viel Geschmack bei der Einrichtung bewiesen, und dann das gute Essen...
Immer wieder Maritim
Ein treuer Gast und vom Fach ist Detlef Behrens: Der 86jährige ist Gründer des gleichnamigen Reisebüros in Eutin. Ein schönes Lob, wenn so einer schon seit mehr als 30 Jahren immer wieder im Maritim Strandhotel Travemünde Urlaub macht.

Mit der eigenen Firma war früher oft nur Zeit für ein verlängertes Wochenende, und von Eutin aus ist Travemünde ja keine Erfahrung. Hier fand und findet Detlef Behrens Ausgleich, Ruhe und Erholung. »Das Persönliche hier im Haus spielt ein ganz große Rolle«, sagt er. Und er schätzt das tägliche Programm: »Wer das alles mitmachen will, der lebt im Stress«, scherzt der Reise-Profi.
Der Wirt ist ein feiner Kerl
»Wir haben nie was für Camping übrig gehabt«, sagen Hildegard und Horst Gehrke. Das liegt zum Teil auch an der Platzangst, die Hildegard Gehrke vor allem in jungen Jahren hatte. Mit Zelten und Wohnwagen war es daher nichts. Also haben die beiden sich immer preiswerte Pensionen und Privatzimmer gesucht.

30 Jahre verbringen die Berliner jetzt schon ihren Urlaub in der Pension Siemer. »Das ist so ein feiner Kerl. So eine feine Atmosphäre, das sollte man nicht für möglich halten«, lobt Horst Gehrke seinen Wirt Reinhold Siemer. Für die Urlauber heißt es immer wieder nur Priwall. Da haben sie Ruhe, und wenn sie Stimmung haben wollen, fahren sie rüber auf die Stadtseite.
Vom Bett aus Schiffe gucken
Früher hat sie Kreuzfahrten gemacht, heute sieht sie die Kreuzfahrt-Schiffe von ihrem Hotelzimmer aus: Else Dohrendorf aus Hamburg macht seit 10 Jahren Urlaub im »Hotel Deutscher Kaiser« in der Vorderreihe. »Weil alle so nett sind, man fühlt sich hier gleich aufgehoben«, sagt sie. Das Persönlich, Familiäre schätzt sie an ihrem Urlaubshotel. Hier hat man ihren Mann noch gekannt. »Mein Mann war hier Hahn im Korb«, erinnert sich die Hamburgerin.

Früher sind sie mal hier und mal da essen gegangen. »Wo ich allein bin, hat Herr Sandabad für mich gesorgt«, lobt Else Dohrendorf ihren Hotelier. Jedes Jahr kommt sie nach Travemünde, geht Einkaufen, sieht sich die Schiffe an. »Morgens sieht man die Schiffe vom Bett aus, da ist auch sollten, so ein Hotel suchen Sie mal!«.
Zwischenstopp am Meer
Die erste Zwischenstation war bei den Großeltern im Westfälischen, die zweite in Travemünde. Kirsten und Klaus Betke-Schmidt aus Köln lassen es bei der Anreise nach Rügen langsam angehen, wollen Töchterchen Amelie keine zu lange Fahrt zumuten. Das Meer wollten sie schon auf der Anreise sehen, und so haben sie im Internet nach einer Unterkunft gesucht.

Die Strandperle war das am hübschesten aussehende Hotel, finden die Kölner. Und die Lage direkt an der Strandpromenade sei natürlich Top: Vom Balkon aus haben sie das Feuerwerk der »Travemünder Woche« gesehen, vom Bett aus können sie das Meer mit den Frachtern und Segelschiffen beobachten. Die Strandperle ist ein schönes altes Haus, das die neuen Betreiber frisch renoviert haben. »Alles ist sehr persönlich, ganz anders als in größeren Häusern«. HN
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Letzter Zugriff auf diesen Artikel am 03.02.2012 um 22:11 Uhr.
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11.00-17.00 Uhr: »Intensiv Malworkshop Acryl«
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11.00-17.00 Uhr: »Intensiv Malworkshop Acryl«
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15.00 Uhr: Tanztee mit Livemusik.
15.00 Uhr: Kurzvortrag Alter Leuchtturm.
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