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 VERANSTALTUNGEN

Wind Art 2009 beendet

Im kommenden Jahr möglicherweise auch Objekte im Brügmanngarten

Travemünde 20.09.2009 | Sieben der fünfzehn Künstler waren gekommen, dazu bekannte Namen aus Politik und Gesellschaft: Die Travemünder »Wind Art« endete am Sonntagnachmittag mit einer Podiumsdiskussion in der »Alten Vogtei«.

Schirmherr Peter Sünnenwold (links), hier mit Klaus Petersen, führte durch die Veranstaltung. Foto: TA
Schirmherr Peter Sünnenwold (links), hier mit Klaus Petersen, führte durch die Veranstaltung. Foto: TA

Schirmherr der Wind Art Peter Sünnenwold, Vorsitzender des Kulturausschusses der Hansestadt Lübeck und kulturpolitischer Sprecher der CDU, eröffnete die Vernstaltung, sprach von vielen positiven Rückmeldungen auf das Kunst-Ereignis.

Da Ehepaar Eymer überlegt, eines der Kunstwerke der Wind Art zu erwerben. Während der Veranstaltung wurden schon einige Objekte verkauft. Dr. Egon Schmitz-Hübsch berät. Foto: TA
Da Ehepaar Eymer überlegt, eines der Kunstwerke der Wind Art zu erwerben. Während der Veranstaltung wurden schon einige Objekte verkauft. Dr. Egon Schmitz-Hübsch berät. Foto: TA

Sünnenwold ermunterte das Publikum, Lob und auch Kritik zu äußern. Friedel Deventer, Künstler aus Kassel, würdigte das Engagement von Dr. Egon Schmitz-Hübsch, aus dem Stand und ohne größere Zuwendungen so eine Veranstaltung zu machen. »Keiner hat den Mut, den ersten Schritt zu machen«, sagte Deventer. Der ist mit der »Wind Art 2009« jetzt aber getan.

Die Lübecker CDU war in großen Teilen angetreten: Peter Sünnenwold, Klaus Petersen und Frank Sauter. Foto: TA
Die Lübecker CDU war in großen Teilen angetreten: Peter Sünnenwold, Klaus Petersen und Frank Sauter. Foto: TA

Jochum Aichholzer, Vorsitzender der Travemünder Wirtschaftsgemeinschaft, regte an, man solle ein Objekt das ganze Jahr über stehen lassen und illuminieren.

Die Künstler Gisela Meyer-Hahn (MusicLine) und Friedel Deventer (Zweiflügliger Rotor). Foto: TA
Die Künstler Gisela Meyer-Hahn (MusicLine) und Friedel Deventer (Zweiflügliger Rotor). Foto: TA

Künstler Ulrich Schmied aus Friedrichstadt bei Husum regte an, dass von Windenergie-Unternehmen doch durchaus 100.000 Euro Fördergelder möglich sein müssten. So könne die Wind Art als Festival auf ganz Schleswig-Holstein ausgedehnt werden.

Doch zunächst soll sich die Wind Art über Travemünde ausdehnen. Die »Location-Frage«, die Frage des Standortes für die Kunstwerke, war ein Knackpunkt der Pilot-Veranstaltung. Während sich die Kunstwerke auf dem Fährplatz sehr gut präsentieren konnten, standen andere Werke arg gedrängt im Innenhof der Alten Vogtei.

Künstlerin Anja Es von der Künstlerei trifft ein. Ihr Engegement für die Wind Art wurde besonders gelobt. Foto: TA
Künstlerin Anja Es von der Künstlerei trifft ein. Ihr Engegement für die Wind Art wurde besonders gelobt. Foto: TA

Veranstalter Dr. Egon Schmitz-Hübsch erklärte, man habe keine weitere Location gehabt. Es sei ihm zwar eine Fläche angeboten worden, aber zu Preisen, die das Budget der ganzen Veranstaltung gesprengt hätten. Schmitz-Hübsch spielte damit auf eine Angebot der Lübeck- und Travemünde Marketing GmbH (LTM) an, die für die Wiese vor dem Alten Leuchtturm einen Mietpreis von 600 Euro pro Tag verlangt hatte. Bei 37 Veranstaltungstagen wären so Kosten in Höhe von 22.200 Euro nur für die Wiese entstanden. 600 Euro pro Tag sollen laut LTM der Preis sein, den das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) auch der Marketinggesellschaft berechnet. So blieb die »Wind Art 2009« erstmal in der Altstadt.

Nächstes Jahr soll das wohl anders sein, entsprechende Signale gibt es bereits. Karoline Lenz vom Stadtmarketing der LTM, die gemeinsam mit Christian Lukas die Abschlussveranstaltung besuchte, erklärte, die LTM hätte die Wind Art im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützt. Im kommenden Jahr könnte es nach Vorstellungen der LTM auch ein oder zwei Objekte im Brügmanngarten geben.

Schirmherr Peter Sünnenwold versprach, die LTM daran zu erinnern. »Wir freuen uns schon auf die Aufstellung im Brügmanngarten und auf die Werbung, die von der LTM kommt«, so Sünnenwold.

Im Verlauf des weiteren Abends wurden noch Sponsoren und Förderer der Veranstaltung geehrt. TA

Das wars: Die »Wind Art 2009« von oben. Foto: KARL ERHARD VÖGELE
Das wars: Die »Wind Art 2009« von oben. Foto: KARL ERHARD VÖGELE


 

 

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Letzter Zugriff auf diesen Artikel am 02.02.2012 um 16:14 Uhr.
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