Travemünde 10.01.2010 | In der Nacht hatte die Ostsee noch mal mit kräftigen Wellen zugelegt und einen etwa 50 m langen Abschnitt der Strandpromenade beschädigt. Der Sturm drehte in Böen mit bis zu 10 Windstärken auf. Steine flogen und die oberste Schicht der Ziegel und Platten wurde über größere Bereiche weggeschoben. An einigen Stellen senkten sich der oberste Belag. Die Uferkehle selbst ist offenbar weniger betroffen.


Doch mächtiges Strandgut, ganze Baumstämme kamen angeschwommen, die sich am Brodtener Ufer gelöst hatten. Größere Schäden sind nicht entstanden, weil wegen des vergleichsweise geringen Wasserstandes das Holz auf dem angeschwemmten Sand zu liegen kam und die Uferkehle wohl nicht mehr mit voller Wucht erreichen konnte. Dennoch schaffte es das etwas kleinere Strandgut, sich teilweise am Promenadengeländer zu verhaken. Viele Schaulustige ließen es sich nicht nehmen, gegen den noch mit 7 Windstärken wehenden Sturm anzugehen und sich die Schäden anzusehen. Auf der Höhe des Grünstrandes wagten nur einige Verwegene sich zwischen den einzelnen Brechern durch zu mogeln, allerdings für den Preis einer gelegentlichen Dusche Seewasser. KEV





Fotos: Karl Erhard Vögele
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dem 10.01.2010 aufgerufen.
Letzter Zugriff auf diesen Artikel am 29.07.2010 um 09:35:24 Uhr.
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Kommentar von Wolfram Plewa am 11.01.2010:
Entgegen verschiedener Kritiker: Offensichtlich ist nicht nur die Promenadensanierung überfällig!
Kommentar von Peter van Treel am 11.01.2010:
Welcher Dummkopf hat denn die 4 weißen Pagodenzelte ohne Seitenplanen aber mit (!) gespannter Dachplane übers Sturm-Wochenende im Brügmanngarten stehen lassen ??? Das war ja wohl eine sehr dumme und lebensgefährliche Entscheidung. Solche Pagodenzelte fliegen auch mal gerne mit Holzfußboden (der wiegt nur 50 Kilo) oder auch gerne ohne Fußboden einige hundert Meter weit.
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