Travemünde 21.02.2010 | Den Titel des neuesten Filmbeitrages zum Thema Schwimmbad-Ruine kann man so oder so sehen: »Die kurze Geschichte des Aqua-Top«. Kurz war sie, denn das 16-Millionen-Mark-Spaßbad hielt keine 13 Jahre. Unendlich kommt die Geschichte des Aqua-Top den Travemündern aber vor, denn es folgten (bislang) weitere 7 Jahre als leere Schwimmbad-Runie.

Im Rahmen des Video-Wettbewerbs »Free Henry« (TA berichtete) lief vergangenen Samstag eine Collage aus Ton, Text, Video und Fotos im Ruinen-Kino der Wandelhalle, gleich gegenüber der Schwimmbadkasse.

Da im wesentlichen Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe zu Wort kam, gehen die Veranstalter davon aus, dass das von den Lübecker Schwimmbädern verhängte Auftrittsverbot (TA berichtete) nicht gilt, da es sich ja um den obersten Chef handelt.
Zu sehen war unter anderem ein Auszug aus einer Rede von Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe, die der Verwaltungschef am 01.06.2002 ausgerechnet anlässlich des 200. Geburtstags des Seebades Travemünde hielt: »Das Aqua-Top, ein neues Erlebnisbad, soll entstehen«, kündigte Saxe an. »Herr Halbedel kümmert sich mit großem Nachdruck darum, dass es auf die Schiene gesetzt wird. Und fristgemäß 2006 fertig wird.«

Was da auf die Schiene gesetzt wurde von Wirtschaftssenator Wolfgang Halbedel in fast acht Jahren, kann jeder Travemünder täglich bestaunen: Gar nichts. Im März geht Halbedel in Pension. TA
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Letzter Zugriff auf diesen Artikel am 03.02.2012 um 21:16 Uhr.
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Kommentar von Travemünder Bürger am 22.02.2010:
Was ist denn nun alles im AQUA TOP so marode? Was würde eine fachgerechte Instandsetzung kosten? Verkauft das Bad zu einem symbolischen Preis von 1 EURO mit der Auflage es nach Instandsetzung vernünftig zu betreiben. Die Aktion FREE HENRY weckt vielleicht den einen oder anderen Verantwortlichen. Herr Saxe, wie stehen Sie heute zu Ihren Äußerungen die Sie vor Jahren gemacht haben? Eine konkrete Antwort steht schon lange aus.
Kommentar von P. Neumann am 22.02.2010:
Die Antwort könnte lauten: »Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern«.





Lesen Sie zum Bild den Artikel vom 01.07.2010:
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