Travemünde 26.02.2010 | Die BI behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) hat heute ihren alternativen Entwurf für die Weiterentwicklung auf dem Priwall veröffentlicht und online gestellt (www.bipriwall.de).

»Wir sind hocherfreut und auch ein bisschen stolz, eine Planung für den Priwall vorlegen zu können, die die Belange der Priwaller und ihrer Freunde ebenso im Blick hat wie die Interessen der Hansestadt Lübeck«, so Eckhard Erdmann, Vorsitzender der BiP.
»Dieser Entwurf berücksichtigt die Entwicklungsgebiete Passathafen und ehemaliges Priwallkrankenhaus- das gesamte Entwicklungskonzept für den Priwall wird dann etwa Ende März abgestimmt vorliegen«, erklärt Erdmann weiter.
So erhält die Stadt bei dem Konzept der BiP mindestens 5 Millionen € netto (3 Millionen Passathafen, 2 Mio. Krankenhausgelände) muss hierfür aber nur knapp 13% der Fläche verkaufen, die für Waterfront vorgesehen ist. Es werden zusätzlich 500 Betten zur touristischen Nutzung entstehen und es sind feste Wohnquartiere für neue Bewohner geplant. Das gesamte Konzept ist mit Zahlen und Plänen hinterlegt, die von Experten erarbeitet wurden und die eine Finanzierung ermöglichen würden.
Der Finanzexperte der BiP, Volker Spiel von der renommierten Lübecker Firma conplan erklärt: »Bei Anhandgabe des Grundstücks würde für den Bereich Passathafen in dieser exponierten Lage sofort die Planung und Vermarktung beginnen; für die Finanzierung der Projekte im Bereich ehemaliges Krankenhaus hat die BIP bereits ausreichend Interessenten.«
Nach dem Entwurf können alle jetzigen Nutzer (Segelverein Herrenwyk, Kanuclub, Camper, etc.) des Priwalls bleiben und es kommen noch Neue hinzu.
»Wir konnten sogar einige touristische Vorstellungen der Lübecker Parteien berücksichtigen«, erklärt Erdmann, »zum Beispiel die der SPD nach umweltschonenden Urlaubsmöglichkeiten für Familien mit Kindern – und umweltschonend ist Waterfront nun wirklich nicht. Wir können mit diesem Konzept auch den Campingplatz erhalten und modernisieren. Es werden geschützte Arbeitsplätze für Behinderte und Vollzeitarbeitsplätze entstehen, was nicht nur die Lübecker »Linken« erfreuen dürfte, sondern auch den Stadtsäckel«, erklärt Erdmann weiter.
Mit dem Erhalt der Option der Zweischiffbarkeit, sowie einer naturnahen, nachhaltigen Entwicklung ist die BiP auch den Überlegungen von BFL und den Lübecker Grünen gerecht geworden – und der Lübecker Hafenwirtschaft. Und durch eine grundsätzliche Entwicklung auf dem Priwall könnte auch die CDU ins Boot geholt werden.
»Und dank unserer umfassenden Bürgerbeteiligung kann sich eigentlich auch die FDP nicht unserem charmanten Konzept entziehen«, wirft Siegbert Bruders, stellvertretender Vorsitzender der BiP ein, »wir hoffen nun auf eine fruchtbare Diskussion, denn unser Signal bedeutet auch, dass wir es finanziert bekommen.«

Der Entwurf der BiP ist mit allen Vereinen, neuen Interessenten und dem Campingplatz Katt abgestimmt und wird von diesen außerordentlich begrüßt. Das Konzept der BiP sichert darüber hinaus den Fortbestand der Travemünder Woche.
»Ich denke wir zeigen mit diesem Entwurf, dass der Einbezug von Experten in die Planung eine hervorragende Möglichkeit ist, eine gute Planung hinzubekommen«, so Erdmann abschließend, »wir danken auch an dieser Stelle noch einmal der Possehl – Stiftung und hoffen, mit diesem Konzept im Sinne des Stifters, aber auch der Stadt gehandelt zu haben.«
Weitere Infos erhalten Interessierte auf der Homepage der BI: www.bipriwall.de. BIP
Quelle: Pressemitteilung BiP
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dem 26.02.2010 aufgerufen.
Letzter Zugriff auf diesen Artikel am 28.07.2010 um 14:55:31 Uhr.
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Kommentar von Wolfgang Hovestädt am 27.02.2010:
Ich habe mir alles gründlich angesehen. Mir scheint vieles noch unausgegoren, anderes zu phantastisch. Einiges ist dem Hollesen-Konzept doch sehr nahe! Ich bin auf die Bürgerversammlung gespannt. Ob ich eingeladen werde? Es bleiben sehr viele Fragen, die ich gern geklärt haben möchte. Das Konzept habe ich nämlich entsprechend bearbeitet.
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