Travemünde/Bremen 09.03.2010 | Einen Informationsbesuch statteten Vertreter der Elektro-Innung aus Lübeck der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Bremen ab. Die DGzRS ist zuständig für den maritimen Such- und Rettungsdienst auf Nord- und Ostsee und finanziert sich ausschließlich durch freiwillige Förderbeiträge und Spenden, ohne Inanspruchnahme von Steuergeldern.

Mit großem Interesse hörten die Elektromeister, zusammen mit ihren Ehefrauen, von Rettung aus Seenot und von mutigen Seenotrettern, die rund um die Uhr und bei jedem Wetter zum Einsatz bereit sind. Die Hansestadt Bremen mit ihrer langen Seefahrer-Tradition ist Standort der Zentrale der DGzRS mit der SEENOTLEITUNG BREMEN, in der alle Such- und Rettungsmaßnahmen im Seenotfall koordiniert werden. Hier auf dem Betriebsgelände an der Weser, in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt, befindet sich auch die Reparaturwerft für die Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote (Foto), die auf 54 Stützpunkten an Nord- und Ostsee stationiert sind.
Höhepunkt der Exkursion war die Besichtigung des ausgemusterten Seenotkreuzers H. J. KRATSCHKE. Die Seenotkreuzer dieses Typs waren die erste Generation, die ausschließlich aus seewasserbeständigem Aluminium gefertigt wurde. Während ihrer 34-jährigen Dienstzeit hat die H. J. KRATSCHKE mit ihren Besatzungen über 1000 Einsätze gefahren und dabei zahlreiche Menschen aus Seenot gerettet und Gefahr befreit.
Tief beeindruckt von den Leistungen der Seenotretter, befrachteten die Innungsvertreter aus der Hansestadt Lübeck Deutschlands wohl bekannteste Spendenbüchse, das Sammelschiffchen der DGzRS, bevor die Reise weiter Richtung MEYER WERFT nach Papenburg ging. DGZRS
Info: Gruppen, die sich für einen Besuch des Seenotrettungswerks interessieren, wenden sich bezüglich einer Termin-Absprache an: DGzRS, Postfach 10 63 40, 28063 Bremen, Tel.: +49421/53707-665/-666, Fax: +49421/53707-690, E-Mail: info@seenotretter.de, Internet: www.seenotretter.de.
Quelle: Pressemitteilung DGZRS
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15.00 Uhr: Kurzvortrag Alter Leuchtturm.
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