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 ORTSGESCHEHEN

Der Passat Chor wird mit seinem in Buenos Aires letzten Konzert im Goethe-Institut in den Räumen der Deutsch-Argentinischen Handelskammer begeistert gefeiert

Reisetagebuch Teil 7

Travemünde/Buenos Aires 11.03.2010 | Vor jedem Konzert ist eine Stimmenprobe angesagt, auch »Soundcheck« genannt. Chorleiter Stephan Martin Fleck, flexibel in allem was den Chor betrifft, wünschte sich als Ort des Einsingens was ganz besonderes: das Hard Rock Cafe in der Capitale Buenos Aires. Gewünscht – getan.

Der Chor beim Einsingen vor dem Hard Rock Cafe in Buenos Aires. Foto: KARL ERHARD VÖGELE
Der Chor beim Einsingen vor dem Hard Rock Cafe in Buenos Aires. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

Auch vor der unerbittlichen Geräuschkulisse der Busse und Laster bestand der Chor diese Herausforderung nicht nur musikalisch sondern auch angesichts der Sicherheitskräfte, welche eine Behinderung des Fußgängerverkehrs befürchteten.

Eine atemberaubende Kulisse bietet der Blick aus dem 24. Stockwerk nach Westen kurz vor Sonnenuntergang. KARL ERHARD VÖGELE
Eine atemberaubende Kulisse bietet der Blick aus dem 24. Stockwerk nach Westen kurz vor Sonnenuntergang. KARL ERHARD VÖGELE

Doch unser Fremdenführer Mario Ritter klärte die Situation auf landesübliche Weise mit viel Engagement und Diplomatie. Im 23. Stockwerk oben angekommen, erlebte der Chor im Vortragssaal der Handelskammer einen atemberaubenden Rundblick über die Stadt. Noch vor der schnell hereinbrechenden Dunkelheit und einer präzisen Stellprobe – der Sound des Chores soll ja optimal rüberkommen – füllte sich der Saal bis auf den letzten Platz.

Nicht nur hier sondern auch bei allen Konzerten gibt die Combo dem Chor das musikalische Fundament. Doch bei guten akustischen Voraussetzungen bildet dieser Klangkörper eine harmonische Einheit. Dies war deutlich bei diesem Konzert zu hören. Nicht zuletzt auch deswegen, weil die argentinische Niederlassung der Firma Hohner die Combo mit drei hervorragenden Akkordeons für die Dauer der Konzertreise ausgestattet hat. Chorleiter Stephan M. Fleck hob dies bei einer kleinen Laudatio über die Mitglieder der Combo dankend hervor. KARL ERHARD VÖGELE
Nicht nur hier sondern auch bei allen Konzerten gibt die Combo dem Chor das musikalische Fundament. Doch bei guten akustischen Voraussetzungen bildet dieser Klangkörper eine harmonische Einheit. Dies war deutlich bei diesem Konzert zu hören. Nicht zuletzt auch deswegen, weil die argentinische Niederlassung der Firma Hohner die Combo mit drei hervorragenden Akkordeons für die Dauer der Konzertreise ausgestattet hat. Chorleiter Stephan M. Fleck hob dies bei einer kleinen Laudatio über die Mitglieder der Combo dankend hervor. KARL ERHARD VÖGELE

Wie bereits auf dem Empfang des Außenministers in der Deutschen Botschaft angekündigt, erschien auch der Deutsche Botschafter Günther Knieß und kurz darauf auch die Vertreter der Deutsch-Argentinischen Handelskammer, die leitenden Herren Dr. Lege und Dr. Leonhardt. Mehr als 200 geladene Gäste begrüßten den einziehenden Chor mit rhythmischem Beifall.

Spontan zum Fotoshooting von Dr. Lege, dem Präses der Deutsch-Argentinischen Handelskammer gebeten: (v.l.n.r.)Karl Erhard Vögele, Rudolf Hepe, Vizepräsident des Dachverbandes der Deutsch-Argentinischen Vereinigungen, Jens Schröter, Organisator der Konzertreise, Botschafter Günther Knieß und Dr. Leonhardt von der Deutsch-Argentinischen Handelskammer. Foto: DR. LEGE
Spontan zum Fotoshooting von Dr. Lege, dem Präses der Deutsch-Argentinischen Handelskammer gebeten: (v.l.n.r.)Karl Erhard Vögele, Rudolf Hepe, Vizepräsident des Dachverbandes der Deutsch-Argentinischen Vereinigungen, Jens Schröter, Organisator der Konzertreise, Botschafter Günther Knieß und Dr. Leonhardt von der Deutsch-Argentinischen Handelskammer. Foto: DR. LEGE

In seiner Begrüßung hieß Dr. Leonhardt den Chor herzlich willkommen. Botschafter Günther Knieß gab der Veranstaltung durch seine wohlinformierten und launigen Bemerkungen zu dem Besuch des Chores und seinem weiteren Konzertprogramm ein herzliches Entreé.

Botschafter Günther Knieß bei seiner herzlichen Grußadresse an den Chor und dem willkommen der geladenen Gäste. KARL ERHARD VÖGELE
Botschafter Günther Knieß bei seiner herzlichen Grußadresse an den Chor und dem willkommen der geladenen Gäste. KARL ERHARD VÖGELE

Wie immer führte Roloff Spanuth durchs Programm und seine informativen und humorvollen Bemerkungen wurden von Rudolf Hepe ins Spanische übersetzt. Der mit Zugaben sonst geizige Chor gab sich spendabel und entließ das heftig Beifall klatschende Publikum erst mit viel Verspätung zum anschließenden Empfang ins Goethe-Institut im Erdgeschoss.

Ein Blick in den Konzertsaal. KARL ERHARD VÖGELE
Ein Blick in den Konzertsaal. KARL ERHARD VÖGELE

Es gab an die Gastgeber viel Dankeschön zu sagen. Der Einstieg hierzu begann bereits vor Konzertbeginn. Mitglieder des Chores reichten an die geladenen Gäste lüb’sches Gold aus dem Hause Niederegger, das reißenden Absatz fand. Man könnte fast sagen, dass hier noch ein interessanter Markt zu erschließen ist.

Nach der letzten Zugabe verabschiedet sich der Chor von seinem dankbaren Publikum. KARL ERHARD VÖGELE
Nach der letzten Zugabe verabschiedet sich der Chor von seinem dankbaren Publikum. KARL ERHARD VÖGELE

Was bei einer Konzertreise dieses Umfanges im Ablauf wie selbstverständlich aussieht, ist stets Folge einer umfassenden und bereits lange vor dem Start beginnenden Vorbereitung und Planung. Daher galt es von der Seite des Chores vielen Mitwirkenden eine kleine Anerkennung auszusprechen. Ich melde mich wieder. KEV

Nicht nur die Shanty’s kamen beim Publikum gut an, sondern auch das klassische deutsche Repertoire an Volksliedern. Viele sangen mit und spendeten nach diesen Beiträgen besonders viel Beifall. KARL ERHARD VÖGELE
Nicht nur die Shanty’s kamen beim Publikum gut an, sondern auch das klassische deutsche Repertoire an Volksliedern. Viele sangen mit und spendeten nach diesen Beiträgen besonders viel Beifall. KARL ERHARD VÖGELE
Nach einem von allen Zuhörern begeistert aufgenommenen Konzert verlässt der Chor unter viel Beifall den Ort seines letzten Auftrittes in Buenos Aires. KARL ERHARD VÖGELE
Nach einem von allen Zuhörern begeistert aufgenommenen Konzert verlässt der Chor unter viel Beifall den Ort seines letzten Auftrittes in Buenos Aires. KARL ERHARD VÖGELE

TA-Lesetipps zum Thema:

Reisetagebuch Teil 1: Passatchor startet verspätet zur Konzertreise nach Argentinien (05.03.2010)

Reisetagebuch Teil 2: Ein Betankungsventil hat die Sache ganz spannend gemacht (06.03.2010)

Reisetagebuch Teil 3: Rauschender Beifall vor faszinierender Kulisse (08.03.2010)

Reisetagebuch Teil 4: Lieder aus der alten Heimat (09.03.2010)

Reisetagebuch Teil 5: Paseo del Coro Passat und ein Empfang in der Deutschen Botschaft aus Anlass des Besuches des Deutschen Außenministers (09.03.2010)

Reisetagebuch Teil 6: Kleine Stadtrundfahrt in Buenos Aires vor dem großen abendlichen Konzert im Goethe-Institut (10.03.2010)


 

 

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Letzter Zugriff auf diesen Artikel am 29.07.2010 um 16:55:39 Uhr.
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