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 POLITIK

Stellungnahme zum »Leserbrief« des Herrn Michael Böttger vom 11.03.2010

Pressemitteilung der CDU,SPD und BfL

Travemünde 11.03.2010 | Zunächst ist festzustellen, dass die Grünen (freiwillig) aus dem Ortsrat Travemünde im März 2009 ausgetreten sind. Herr Böttger saß bis zu diesem Zeitpunkt für die Grünen im Ortsrat. Es ist äußerst verwunderlich, dass einem Teil der verbliebenden Parteien bzw. deren Vertretern eine Zusammenarbeit vorgeworfen wird.

In der Ortsrats-Sitzung am Dienstag, auf der die aktuelle Diskussion basiert, wurde viel über das Projekt Markthalle gesprochen. Auf dem Foto Thomas Misch (BfL), Renate Mielke (SPD), Thomas Schapke (SPD) und Hans-Peter Langkat (SPD). Foto: TA
In der Ortsrats-Sitzung am Dienstag, auf der die aktuelle Diskussion basiert, wurde viel über das Projekt Markthalle gesprochen. Auf dem Foto Thomas Misch (BfL), Renate Mielke (SPD), Thomas Schapke (SPD) und Hans-Peter Langkat (SPD). Foto: TA

Entscheidend ist doch für Travemünde, dass Anträge, die im Ortsrat gestellt werden, zum Wohle unseres Stadtteils auch umgesetzt werden.

Dafür ist es von Bedeutung, eine breite Mehrheit zu erhalten. FDP und Die Linke sind u.a. ebenfalls im Ortsrat vertreten und arbeiten äußerst konstruktiv zum Wohle Travemündes.

Fraglich ist, was die Grünen für Travemünde erreichen wollen: GAR NICHTS!! Mit polemischen Fotomontagen kommen wir keinen Schritt weiter! Travemünde braucht stetige Veränderungen und keinen weiteren Stillstand, um gegen die Konkurrenz aus Mecklenburg-Vorpommern und anderen Ostseebädern bestehen zu können. Wo bleiben konkrete und umsetzbare tourismuspolitische Alternativ-Vorschläge der Herren Böttger und Co?

Zur Information: Der Ortsrat hat das Projekt Markthalle Gosch auf seiner Sitzung am 14.10.2009 einstimmig empfohlen. Der Masterplan für das innere Kurgebiet von Travemünde, der auch die Markthalle Gosch auf der Tornadowiese beinhaltet, wurde im Wirtschaftsausschuss der Hansestadt Lübeck am Montag, 08.03.2010 ebenso einstimmig empfohlen.

Gerade in dieser krisengeschüttelten Zeit benötigen wir hier in Travemünde nicht nur weitere Hotelgäste, sondern auch vermehrt Tagesgäste, um eine weitere Umsatzsteigerung zu erreichen.

Travemünde, 11.03.2010

  • Meinhard Wichmann, CDU Travemünde
  • Thomas Schapke, SPD Travemünde
  • Thomas Misch, BfL Travemünde

Quelle: Text: Pressemitteilung CDU,SPD und BfL, Foto: TA

TA-Lesetipp zum Thema:

Leserbrief von Michael Böttger, Travemünde (11.03.2010)


 

 

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Letzter Zugriff auf diesen Artikel am 29.07.2010 um 08:50:25 Uhr.
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Kommentar von Wolfgang Hovestädt am 11.03.2010:
Hallo Herr Misch, aber auch ein ebensolches an die anderen Mitglieder des Ortsvereins, ich finde es toll, dass Sie eine fundierte Stellungnahme abgeben zu einem eher fragwürdig zu nennenden Bericht, der eigentlich gar keiner war! Sie haben in allen Punkten recht. Und besser hätte ich das auch nicht schreiben können.

Kommentar von michel am 12.03.2010:
Ich empfehle, doch einmal den Kommentar aus St. Peter Ording unter dem Leserbrief von Michael Böttger zu lesen. Dort ist Gosch schon vertreten. Kommentar von Bürger Michel am 12.03.2010: Ich komme aus St. Peter-Ording. Ich muss sagen, hier hat Gosch eingeschlagen wie eine Bombe – IM NEGATIVEN SINN. Umliegende Gaststätten (umliegend heißt 1km) haben einen Umsatzrückgang bis zu 40% zu beklagen. Das Problem: Der Gast holt sich bei Gosch ein Fischbrötchen und ein Bier für 10 € und geht dann natürlich nicht mehr dick Essen. Gosch in SPO ist ein Fischimbiss! Bestimmt kommen einige Tagesgäste wegen Gosch, die lassen ihr Geld aber auch nur dort. Die GmbH sitzt in Heide und zahlt ihre Steuern dort. Die beo und fällige Tourismusabgabe fließt nicht. 2,4 mio Umsatz in der Gastro fliessen aus dem Ort !!! Fazit: Gosch in SPO ist eine Katastrofe für die heimische Wirtschaft – RAUBRITTERTUM – ABZOCKE – VERARSCHE Leute, wehrt Euch

Kommentar von Peter Kohnert am 12.03.2010:
Ich kann Herrn Böttger in seiner Beurteilung nur unterstützen. Die vorgeschobene Markthalle soll letztlich nur als Immobilien-Investition der Firma WSP dienen. Obwohl man nicht Gosch ist, sondern ein Lizenznehmer wird durch den Namen versucht, alle Türen zu öffnen. Eine Restaurantion der Fa. Gosch wäre sicherlich an der richtigen Stelle in Travemünde eine Bereicherung. Mit dem Namen »Gosch« eines der Filetstücke in Travemünde bebauen zu dürfen, ist ohne Zweifel eine Immobilienspekulation. Es wäre auch interessant, ob die Stadt Lübeck darüber nachdenkt, ob Gastronomiebetriebe, die seit Jahrzehnten ansässig sind, bei der Stadtplanung berücksichtigt wurden und weiter überleben können. Kein anderer hatte bisher die Chance, die Tornadowiese zu bebauen.

 

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