Travemünde 28.08.2010 | Wolfgang Hovestädt, Vorsitzender der SPD Travemünde, erklärt: »Einst hatten der SPD-Ortsverein Travemünde und der Travemünder Ortsverband der CDU vereinbart, für die Zeit bis zur Einrichtung eines Ortsbeirates, und als dessen Vorstufe, einen Ortsrat zu bilden.

Ein derartig kommunaltätiges Organ wie den Ortsbeirat in Travemünde zu schaffen hat aus unterschiedlichen Gründen jedoch bisher leider nicht zum Erfolg geführt. Darüber hier und jetzt zu reden wäre müßig. Die TravemünderInnen wollen keine neuen Probleme, sie erwarten die Lösung solcher. So ähnlich steht es auch in der Geschäftsordnung des bisherigen Ortsrates: »Der Ortsrat fördert und organisiert die Initiativen der Bürgerinnen und Bürger [...]«. Nur darum muss es gehen. Dazu sind alle aufgerufen: Parteien, Vereine, Verbände, Organisationen. Doch die Realität sieht etwas anders aus.
Aber, das sei betont, es gibt Anregungen. Herr Aichholzer als Vorstand der TWG, Travemünder Wirtschaftsgemeinschaft, stellt zu Recht fest, dass »Travemünde [...] einen übergeordneten Koordinator [braucht], der sich aller Travemünder betreffenden Fragen annimmt.« Und er sagt, dass »bei einer Neuausrichtung des Ortsrates [...] die TWG gerne wieder verstärkt mitwirken [würde]«.
Genau das ist der richtige Ansatz!
Wir in Travemünde sollten uns zusammensetzen, und darüber reden, wie eine derartige »Neuausrichtung« ausgestaltet werden könnte.
Aber, auch dies sei nicht verhohlen, die Zusammensetzung müsste nach anderen Gesichtspunkten erfolgen, als es bisher praktiziert und im § 3 der Geschäftsordnung des Ortsrates festgeschrieben war. Denn aufgerufen sind alle, und alle sollten sich angesprochen fühlen: Vereine, Verbände, Organisationen, Parteien! Sie alle sollten Sitz und Stimme bekommen. Aber dies nicht nach dem Proporz etwaiger Wahlergebnisse. Denn wie und nach welchem Schlüssel sollte festgelegt werden, wie die eben genannten, nicht politisch tätigen beteiligt werden könnten.
Und wir sollten stets nur die Themen aufgreifen, die für alle TravemünderInnen von Belang sind. Die Lösung kommunaler Probleme sollte deshalb unser Tun lenken. Dass ein derartiges Gremium intern nicht »geräuschlos« arbeiten kann, liegt auf der Hand. Trotzdem, wir vom SPD Ortsverein Travemünde ständen zur Verfügung, über eine Neuausrichtung zu reden. Und wir könnten uns vorstellen, auch andere, bisher nicht beteiligte, für diese Idee der Neugestaltung zu gewinnen – dies zum Wohle von Travemünde!« SPD
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Kommentar von Wilfried Walter am 28.08.2010:
Na bravo, Herr Hovestädt! So lasst uns denn einen NEUEN Ortsrat gründen: §1 – Parteien haben im Ortsrat nichts zu suchen. Eine parteipolitische Betätigung der (wie auch immer bestimmten, gewählten) Mitglieder führt zum sofortigen Ausschluss derselben. – Was bin ich froh: Endlich sind wir Hovestädt, Petersen und Co. los...!
Kommentar von Michael Böttger am 28.08.2010:
Sehr geehrter Herr Hovestädt, zu fast jedem Thema hört man Sie wortgewaltig referieren, dabei schrecken Sie auch nicht davor zurück Ihre Meinung, wie im Beispiel Tornadowiese, gerne um 180 Grad zu drehen. Im persönlichen Gespräch mit Ihnen habe ich feststellen müssen, dass Sie trotz lautstarker Pressemitteilungen, leider nur unzureichend und teilweise falsch oder garnicht zu den von Ihnen gewählten Themen informiert sind. Was also, frage ich Sie, befähigt Sie, sich mit dieser Ausstattung an die Spitze einer Bürgervertretung zu stellen. Gruß Michael Böttger





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