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 POLITIK

Hovestädt: »nicht reden – handeln!«

Travemünde 08.09.2010 | Wolfgang Hovestädt, Vorsitzender der SPD Travemünde erklärt: »Der Themen gibt es viele, über die man in der Politik wahrlich und wahrhaftig streiten kann: Waterfront, Markthalle, Aqua Top. Wir vom SPD-Ortsverein Travemünde haben zu allen Stellung bezogen und werden das auch weiterhin tun. Wir haben zu einem Thema einen Info-Abend abgehalten.

Wolfgang Hovestädt (SPD). Foto: ARCHIV TA
Wolfgang Hovestädt (SPD). Foto: ARCHIV TA

Zweihundert mehr oder weniger Interessierte waren gekommen. Leider waren die, die jetzt meinen wegen einer Markthalle, die nicht gebaut wird, weil uns der Küstenschutz, der Hochwasserschutz, der Bestandsschutz und die Entwicklung Travemündes am Herzen liegt (Stichwort Masterplan), den Knüppel aus dem Sack holen zu müssen, nicht darunter. Lediglich einer fuhr mit seinem Fahrrad am Veranstaltungsort ganz langsam vorbei. Wäre es nicht vernünftig gewesen, zumindest Präsenz zu zeigen?

Die LN zitiert wegen der Sache mit der Markthalle die Travemünder BfL, schreibt, dass sie, die BfL, auch das Waterfront-Projekt in Gefahr sehe. Die Spitze der Travemünder BfL spricht dann auch gleich von einer Katastrophe, scheut sich aber nicht, entspannt Seite an Seite mit der CDU und der FDP den zweiten Geburtstag der Bürgerinitiative zu feiern, die – im Gegensatz zu uns – ganz offen sagt, dieses Projekt verhindern zu wollen. Und Herr Petersen von der CDU verspricht, dass bis zur nächsten Kommunalwahl sich nicht mehr viel tun werde in Lübeck und Travemünde.

Hellseherei bringt uns aber nicht weiter. Fakten müssen sprechen. Wir vom SPD-Ortsverein arbeiten daran, und werden zu gegebener Zeit damit an die Öffentlichkeit treten. Wir wollen nichts verhindern, sondern vieles vorantreiben. Denn wer kennt ihn nicht, den Vorwurf aus der Bevölkerung an die Politik: »In Lübeck wird doch alles zerredet!« Wir von der SPD in Travemünde arbeiten dem entgegen. Deshalb reden wir auch nicht länger über Gosch und die Markthalle. Wir handeln.

Unser Standpunkt ist wohl hinlänglich bekannt: Nichts gegen Gosch – aber nicht auf die Tornado-Wiese, das haben wir schon vor Monaten gesagt. Und wir haben auch gesagt, wir wollen den Backskisten-Pächter nicht »enteignen«. Auf dieser Grundlage arbeitet der SPD-Ortsverein Travemünde an einem eigenen Konzept. Bis es fertig ist, halten wir es mit dem guten alten Motto: Schweigen ist Gold. Blech reden lassen wir die anderen. SPD

Quelle: Text: Pressemitteilung SPD, Foto: Archiv TA


 

 

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