Travemünde 08.09.2010 | Dr. Raimund Mildner, Fraktionsvorsitzender der »Bürger für Lübeck« (BfL), erklärt: »Seit der Verkaufsentscheidung der Flächen auf dem Priwall für das Projekt Waterfront sind die Pläne des Investors Hollesen vielfach diskutiert und im grundsätzlichen Einvernehmen aller beteiligten Bürgerschaftsfraktionen und der Bauverwaltung geändert worden.

Trotzdem ist die Diskussion nicht verstummt und wird im »Talk« der Parteien über das Projekt immer wieder angeschürt; als ob es noch neue Erkenntnisse geben könne, die die politische Zustimmungsentscheidung noch rationaler machen könne oder im letzten Moment noch Erkenntnisse auftauchen, die das Projekt kippen könnten.
Die Bürger für Lübeck (BfL) bedauern nach wie vor, dass mit dem Projekt die Zweischiffigkeit der Trave für die Zukunft blockiert ist. Allein werden wir uns damit abfinden müssen, wenn die weit größere Mehrheit der Bürgerschaft unsere Bedenken nicht teilt. Genauso werden aber auch Bedenken anderer zurückstehen müssen, deren mögliche Folgen genauso unsicher sind wie die Erwartung, dass zukünftig eine Zweischiffigkeit benötigt werden würde. Die Kommunalpolitik muss bei Priwall Waterfront wie bei vielen anderen Projekten auch eine Risikoentscheidung treffen. Risiko deshalb, weil nicht mit Sicherheit gesagt werden kann, dass die positiven Wirkungen des Projektes tatsächlich eintreten und die negativen Erwartungen nicht doch überhand nehmen werden.
Allein, durch weiteres Zaudern und wiederholte Diskussionen immer gleicher Themen wird die Risikoentscheidung auch nicht besser. Nachdem nun eine weitgehende Klärung mit den Interessengruppen Seglerverein, Kanuten, etc. stattgefunden hat und im weiteren Bebauungsplanverfahren ja auch noch zusätzliche Anhörungen erfolgen, muss auch mal Schluss sein und Vertrags- wie Planungsentscheidungen Bestand haben; damit der Investor endlich in die Lage versetzt wird, sein eigenes zusätzliches Risiko auch wirklich tragen zu können.« BFL
Quelle: Text: Pressemitteilung BfL, Foto: Archiv TA
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Kommentar von Dr.Manfred Hilpert am 08.09.2010:
Lieber Herr Mildner, Sie sind herzlich eingeladen zu einer Tasse Kaffee. Da können dann wir über Risiken diskutieren. Natürlich birgt jeder Plan ein Risiko für die Zukunft. Aber mit dem Risiko ist es genau so, wie Woody Allen einst vom Jenseits gespottet hat: »Natürlich weiss einjeder, dass es das Jenseits gibt, aber wie weit ist es vom Stadtzentrum entfernt und wann hat es offen?« So ist es auch hier: Von unserem Garten aus können Sie sofort erkennen, dass der beabsichtigte Bebauunsplan eine Normenkontrollklage riskiert(Risiko!), die bis zu 6 Jahre in Anspruch nehmen kann. Manfred Hilpert.
Kommentar von Petr Kludas am 09.09.2010:
Herr Mildner, welches Risiko trägt denn Herr Hollesen? Da er gar nicht selbst investieren wird, sondern sich erst noch Investoren suchen wird, kann sein Risiko nicht sehr hoch sein! Herr Hollesen trägt bestenfalls ein geringes Risiko und zwar das, nicht zu verdienen an Panung , Bau und Verkauf. Denn eins ist er nicht – ein Investor mit eigenem Kapitalrisiko! Das tragen nämlich später andere, z.B. Banken, Fonds etc.





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15.00-17.00 Uhr: Bücherstube im Gesellschaftshaus.
15.318.00 Uhr: Schweizer Hüttenzauber.
18.00 Uhr: »Spaziergang durch das alte Travemünde«.
19.00 Uhr: Schach für Jedermann/ frau mit dem TSV Travemünde.
19.30 Uhr: Philosophischer Salon.