Travemünde 08.09.2010 | Carl Howe (Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen Lübeck), Mitglied des Bauausschusses, erklärt: »Im Bauausschuss am 06.09.10 wurde mit den Stimmen von GRÜNEN, SPD und LINKEN die Bebauung der Tornadowiese in Travemünde abgelehnt. DIE GRÜNEN leisteten seit der ersten Vorstellung des Investors Gosch Widerstand gegen die geplante Bebauung und waren damit auf einer Linie mit dem Gestaltungsbeirat.

Dem Investor wurden von Seiten der Politik und der Bauverwaltung alternative Standorte (Fischereihafen und Aquatop) genannt, die dieser ohne Zögern verwarf. Es wurde gesagt: »Wenn nicht auf der Tornadowiese, dann gar nicht. Wir gehen dann in einen benachbarten Kurort«. Dieses Vorgehen ist nicht hinnehmbar für eine Stadt, weil sie mit ihrer Planung die Entwicklung der Stadt steuert. Es geht nicht an, dass ein Investor bestimmt, wo gebaut wird und wo nicht, da dieser in erster Linie nur an sich denkt und nicht das Wohl der Stadt im Auge hat und damit auch nicht das Wohl der ansässigen Bevölkerung.
Wir sind erfreut, dass die SPD sich unseren Argumenten nicht verschlossen hat. Ein ›Geeier‹ der Sozialdemokraten, wie die LN am 07.09.10 in ihrem Artikel ›Gosch-Markthalle abgelehnt‹ berichtet haben, ist in unseren Augen nicht zu bemerken, vielmehr hatte sich die SPD sogar die Mühe gemacht und die Ortsbesichtigung einer Restauration von Gosch in St. Peter Ording durchgeführt. Bezeichnenderweise sind die Ja-Stimmen der SPD von 2009 aus dem Ortsrat Travemünde heute BfL-Stimmen.
DIE GRÜNEN und die SPD sind für die Stärkung der Travemünder Wirtschaft eingetreten und nicht für auswärtige Investoren. Wir möchten, dass die ansässigen Travemünder Gastronomen Fischbrötchen weiterhin verkaufen dürfen.« CH
Quelle: Text: Pressemitteilung Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen Lübeck, Foto: Archiv TA
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Kommentar von Jörg Fouquet am 09.09.2010:
Wer mich kennt weis, daß ich nicht kritiklos Grünen Argumenten nachlaufe. Aber wo Carl Howe Recht hat hat er Recht!! Und wie Recht er hat kann heute (9. Sept.) jeder in den LN im REGIONAL-Teil nachlesen. Der Schwenk von GOSCH nach Scharbeutz ist kein Ausweichen weil man ihn in Travemünde nicht haben will, sondern es ist eine offensichtliche Zweigleisigkeit die mit der »Marke GOSCH« gefahren wurde. Es ist schon erstaunlich, daß in Scharbeutz schon unterschriftsreife Pläne etc. vorlagen. Auch mit der Aussage »Die Betreibergesellschaft, die unter anderem die Marke GOSCH vermarktet ...« zeigt doch ganz klar, daß GOSCH nur als Vorzeigeemblem genutzt wird um im Windschatten der Sylter Urlaubserinnerungen auch an anderen Standorten Fischbrötchen zu verkaufen. Fischbrötchen und Fischmenues können unsere Travemünder Gastwirte ebenso gut bereiten und original »Travemünder« Urlaubsfeelings erzeugen.
Kommentar von Ulf von Danckelmann am 09.09.2010:
Aus städtbaulichen Erwägungen kann die Entscheidung des Bauausschusses durchaus nachvollzogen werden. Der Masterplan, den SPD und GRÜNE nun umsetzen wollen, war jedoch schon länger bekannt. Aus diesem Grunde fragt man sich, wieso im Sommer noch Gespräche auf Senatorenebene über den Standort Tornadowiese mit den Beteiligten geführt wurden. Das ist ein schlechter Stil und verunsichert jeden, der in Travemünde investieren möchte. Diese Verunsicherung ergreift auch die einheimische Wirtschaft, die keine bundesweit bekannte Marke wie Gosch und auch keine 10 Mio. Euro im Rücken haben. Im Übrigen muss die Hansestadt entscheiden, ob eine Planung, die mangels eigener knapper Finanzen nie umgesetzt werden kann, wie zum Beispiel der Landschaftspark am Leuchtenfeld und die Parkpaletten am Godewind und Lotsenberg oder ob nicht mir einem privaten Geldgeber gemeinsam nach Lösungen gesucht werden sollte. Dem sollte man dann aber von Anfang Anfang an reinen Wein einschenken.





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09.30-18.30 Uhr: Kunstausstellung – »Bilder vom Meer«.
15.00-17.00 Uhr: Bücherstube im Gesellschaftshaus.
17.00 Uhr: Gottesdienst.
17.00 Uhr: After Work Atelier.
19.00 Uhr: Öffentliche Ortsrats-Sitzung,
09.02.2012
08.00-13.00 Uhr: Wochenmarkt.
09.30-18.30 Uhr: Kunstausstellung – »Bilder vom Meer«.
10.00-17.00 Uhr: Besichtigung der Ostseestation »Was lebt in der Ostsee«.
15.00-17.00 Uhr: Bücherstube im Gesellschaftshaus.
17.00 Uhr: Kinder-Klangmeditation
20.00 Uhr: Ladies Night.
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09.30-18.30 Uhr: Kunstausstellung – »Bilder vom Meer«.
10.00-17.00 Uhr: Besichtigung der Ostseestation »Was lebt in der Ostsee«.
15.00-17.00 Uhr: Bücherstube im Gesellschaftshaus.
15.318.00 Uhr: Schweizer Hüttenzauber.
18.00 Uhr: »Spaziergang durch das alte Travemünde«.
19.00 Uhr: Schach für Jedermann/ frau mit dem TSV Travemünde.
19.30 Uhr: Philosophischer Salon.