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 POLITIK

»BiP-Konzept umsetzbar«

Bürgerinitiative vom Priwall feiert dreijähriges Bestehen

Travemünde 07.08.2011 | Drei Jahre »Bürgerinitiative behutsame Priwall-Entwickelung« (BiP): Das musste am Samstag natürlich gefeiert werden. Mehr als 100 Gäste fanden sich am frühen Abend im Passathafen ein. »Wir werden immer beliebter, weil wir effektiv in unserer Arbeit sind«, stellte der 1. Vorsitzende Eckhard Erdmann fest.

Der erste Vorsitzende der BiP Eckhard Erdmann begrüßte die Gäste. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE
Der erste Vorsitzende der BiP Eckhard Erdmann begrüßte die Gäste. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE
Siegbert Bruders, 2. Vorsitzender der BiP, berichtete von den Ergebnissen in den vergangenen drei Jahren. Foto: KARL ERHARD VÖGELE
Siegbert Bruders, 2. Vorsitzender der BiP, berichtete von den Ergebnissen in den vergangenen drei Jahren. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

Von den 1.000 Puzzleteile der Aktion »Priwall jetzt im Schlussverkauf« waren am Samstag nur noch 10 Stück übrig. Die BiP hat damit das Geld für den Klageweg gegen das Waterfront-Projekt beisammen.

Das Puzzle ist so gut wie komplett, das Geld für die Klage gegen Waterfront ist zusammen. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE
Das Puzzle ist so gut wie komplett, das Geld für die Klage gegen Waterfront ist zusammen. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE
Travemünde Aktuell: »BiP-Konzept umsetzbar«
Travemünde Aktuell: »BiP-Konzept umsetzbar«

Mit Blick auf die politische Landschaft sprach Erdmann im Interview mit »Travemünde Aktuell« von zwei »Knackpunkten«: Das Waterfront-Projekt und das Grünstrand-Projekt. Es sei wichtig, dass die BI Priwall auch den Blick über die Trave wage, meinte Erdmann. »Man muss einfach gucken, wo sind generell die Schwerpunkte der touristischen Entwicklung. Und das sind möglicherweise der Priwall und der Grünstrand. Und beides sind Dinge, die innerhalb der Bevölkerung denke ich nicht positiv angesehen werden.« Man müsse gemeinsam mit den Grünstrand-Leuten eine breite Front aufbauen gegenüber der Verwaltung, meinte Erdmann.

 »Eine breite Front gegenüber der Verwaltung aufbauen:« Der BiP-Vorsitzende Eckhard Erdmann im TA-Interview. Foto: KARL ERHARD VÖGELE
»Eine breite Front gegenüber der Verwaltung aufbauen:« Der BiP-Vorsitzende Eckhard Erdmann im TA-Interview. Foto: KARL ERHARD VÖGELE
TA-Video: Eckhard Erdmann, Vorsitzender der BiP, im TA-Interview (Zum Abspielen bitte klicken – Schneller Internet-Zugang erforderlich).
Travemünde Aktuell: »BiP-Konzept umsetzbar«
Travemünde Aktuell: »BiP-Konzept umsetzbar«

Die Bürgerinitiative sieht sich auch für die Zeit nach Waterfront gut aufgestellt: Das Alternativ-Konzept der BiP sei umsetzbar, erklärte Eckhard Erdmann auf Nachfrage. »Wenn Herr Hollesen gehen sollte, wir stehen bereit und werden unser BiP-Konzept natürlich wieder ins Gespräch bringen. Angesichts der Tatsache, dass touristisch etwas geschehen muss auf dem Priwall bin ich auch der Ansicht, wenn Hollesen nicht klappt, dass die Verwaltung auch auf das BiP-Konzept zurückgreifen wird.« TA

Nachtrag (10.08.2011): Eckhard Erdmann (BiP) weist darauf hin, dass anders als im Video-Interview erklärt die Ferienwohnungen des Rosenhofes nicht als Eigentumswohnungen genutzt werden sondern als Mietwohnungen.

www.bipriwall.de


 

 

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Letzter Zugriff auf diesen Artikel am 21.05.2012 um 00:24 Uhr.
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Kommentare:

 

Kommentar von Angelika Bog am 07.08.2011:
Zitat Verwaltung »Das Konzept der BIP ist für die Stadt nicht umsetzbar, da es keinen finanziell und inhaltlich verantwortlichen Projektentwickler gibt, der gegenüber der Stadt haftbar wäre und die Entwicklungskosten tragen würde.« Damit ist eigentlich alles gesagt. Ursprüngliche konstruktive Zielsetzung der BIP war eine kritische Begleitung des Waterfront-Projekts. Daraus ist ein destruktives »Dagegen Sein« um jeden Preis geworden. Mit diversen Emotionen schürenden Aktionen gegen den »suspekten Hollesen mit Taschen voller Geld« -man denke nur an das ominöse »Gift im Kanal«- haben sich die BIP Akteure von jeglicher Glaubwürdigkeit verabschiedet. Dem arglosen Zuhörer oder dem bereitwilligen Mitläufer wird ein zugebauter Priwall vorgegaukelt – blanker Unsinn, wie jeder weiss, der sich mit der Materie beschäftigt und nicht nur am Eiswagen das »Front aufbauen gegen die Verwaltung« übt. Die Verhinderungsstrategie der BIP ereicht nur eins: dass der Priwall arm und unterentwickelt bleibt.

Kommentar von Peter Kludas am 08.08.2011:
Frau Bog, haben Sie schon mal von der Firma CONPLAN, Lübeck gehört? Wenn Sie sich mit den Plänen der BIP wirklich beschäftigt hätten, wüssten Sie, dass dies der geforderte Projektentwickler der BIP-Pläne wäre!!! DAGEGEN sind Sie selbst und zwar gegen die BIP, deren Mitglied Sie selbst waren, wie auch Herr Hovestädt. Die BIP ist jedenfalls nicht gegen eine weitere Priwall-Entwicklung und das steht schon im Namen: Bürgerinitiative für eine behutsame Priwallentwicklung!

Kommentar von Angelika Bog am 09.08.2011:
@H.Kludas: Richtig, ich WAR Mitglied der BIP im guten Glauben, dass es um einen sinnvollen Dialog und kritische BEGLEITUNG des Waterfront Projektes ging. Ich bin einer Täuschung aufgesessen. Ich bin FÜR eine Entwicklung des Priwalls, die BIP steuert GEGEN eine Priwall-Entwicklung. BIP Strategie ist Aufschieben, Verhindern, Mitläufer suchen, die auch an Gestrigem festhalten, Gerüchte streuen, provozieren, Emotionen aufpeitschende Aktionen starten. Das angebliche Konzept hat eine Alibi Funktion! So einer Bewegung möchte ich keinesfalls angehören. Herrn Hovestädts Beweggründe kenne ich nicht, aber ich sehe, dass er den Priwall schon jetzt vorwärts bringt. Aus seinem Umfeld kommen tatkräftige sofort wirksame Pro-Priwall Aktionen wie: Fußwege passierbar machen, Willkommen- Schilder am Ortseingang anbringen, Maßnahmen zur Verhinderung von Belastungen durch Internatsschüler, Müllhalden beseitigen, Konzepte für Grillplätze und Touristen -freundliche NSG-Schilder. Von der BIP kommt nichts.

Kommentar von Rolf Kaufmann am 09.08.2011:
Mensch Frau Bog, eigentlich sollten Sie doch mit allen schamanischen und indianischen Wassern gewaschen sein und einfach die Dinge mit Gleichmut sehen, jedenfalls wenn man Ihrer Vita!! (bei anderen heißt das Lebenslauf) traut. Stattdessen schäumen Sie ständig vor sich hin – das ist nicht gut für den Magen und gefährdet möglicherweise Ihren eigenen touristischen Aufschwung. Ihr Generaloberankündigungsminister und Sondergesandte für Warmlufterzeugung Herr Hovestädt hat ja nun gerade ganz andere Probleme als sich um Willkommens – Schilder (haha) und das Verlegen von Gehwegplatten (hahaha) oder gar die bösen, bösen Jungs und Mädchen (hahahahaha) aus dem Internat zu kümmern. Er muss ja jetzt allen erklären, warum er sich selber aufgestellt hat und nicht gewählt worden ist. Echt bewegend, wen und was Sie da bewundern. Vielleicht eine gute Gelegenheit auch für Sie, mal in sich zu gehen – die eigenen touristischen Immobilien anzuschauen – und sich dann darüber klar zu werden, dass das alles schon da war bevor sie auf den Priwall gezogen sind. Sind Sie deshalb zur Befreiung des armen, kleinen, wehrlosen Eilandes angetreten??

 

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10.00-11.00 Uhr: Große See- und Hafenrundfahrt

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