Travemünde 15.11.2011 | Angela Radtke, Bürgerin aus Dassow, hat nach Überwindung zahlreicher Hürden erreicht, dass ein Gemeindearbeiter aus Dassow (Amt Schönberger Land) mit Bagger und weiterem Gerät und die Firma Delker als Sponsor aus Kalkhorst mit weiteren Arbeitern und Gerät das Umfeld dieses Gedenksteines neu gestalten. Insbesondere sollen 3-4 Findlinge gesetzt werden, um zu verhindern, dass der Gedenkstein zugeparkt wird.


Denn seit längerer Zeit fand es Angela Radtke unwürdig, dass der Gedenkstein zum 03.02.1990, dem Tag der Öffnung der Staatsgrenze der ehemaligen DDR am Priwall/Travemünde/Schleswig/Holstein und Pötenitz in Mecklenburg-Vorpommern ein wahres Schattendasein führt. Dieser Gedenkstein ist ein Geschenk des Gemeinnützigen Vereins Travemünde an die Stadt Dassow und Pötenitz anlässlich der Grenzöffnung an diesem Tag.

So war es ihr Anliegen, diesem Gedenkstein einen dem Anlass entsprechenden Raum zu schaffen. Hierzu bekam sie das Mandat auch für den Heimatverein Dassow, den Tourismusverein Dassow, den Bürgermeister der Stadt und für den Gemeinnützigen Verein Travemünde dieses Projekt umzusetzen. Hierzu gehört auch ein neues Schild mit Hinweisen zur geschichtlichen Bedeutung dessen, was sich damals an dem nördlichsten Teil der ehemaligen DDR/BRD-Grenze abgespielt hat.


Die heutige Landesgrenze zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein war zunächst Demarkationslinie nach Kriegsende 1945, dann ehemalige innerdeutsche Staatsgrenze DDR/BRD, Todesstreifen, Teil des »Eisernen Vorhangs« zwischen den Ost- und Westmächten und nun nach der Wende ein nationales Naturerbe in Deutschland sowie Teil des »Grünen Bandes«, dem Biotopverbundkorridor Europas, das durch weitere 22 Staaten Europas vom Eismeer bis ans Schwarze Meer verläuft.

Dies seien, so Angela Radtke »… gute Gründe für eine Informationstafel, die mit Fotos und Text den hier zahlreich Vorbeikommenden etwas über die Geschichte und insbesondere über die Bedeutung dieser Stelle berichten könnte«. Ein geeigneter Termin für die Aufstellung des Schildes wäre 03.02.2012, am Jahrestag Öffnung der Grenze BRD/DDR über den Ostsee-Strand am 03.02.1990.


Auf der schleswig-holsteinischen Seite findet sich ebenfalls eine kleine Fläche, die man viel schöner herrichten könnte. Dort am Eingang des Priwalls stehen bereits Hinweistafeln mit Infos zum Priwall bzw. ein Stadtplan von Travemünde.

Ein zusätzliches Willkommen an Schleswig-Holsteins Gäste zum kurzen Verweilen wäre der Bedeutung an diesem nördlichsten Teil der ehemaligen deutsch/deutschen Grenze sicherlich angebracht. AR/KEV
Fotos: Karl Erhard Vögele (8), Hans Berg (1)
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Letzter Zugriff auf diesen Artikel am 21.05.2012 um 18:39 Uhr.
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Kommentar von Angelika Bog am 16.11.2011:
Dankenswertes Engagement einer Bürgerin, die dem Gedenkstein -Geschenk des GVT- wieder zu neuem Glanz verhilft. Diese historische Stätte sollte wie vorgeschlagen schnellstens noch durch Informationschilder und weiteres ansprechendes Äußeres verschönert werden. Statt unter »Überwindung zahlreicher Hürden« würde ich dann gerne lesen: unter »tatkräftiger Unterstützung durch die Ämter und Behörden/Kurbetrieb«.
Kommentar von MaTThias Mengel am 17.11.2011:
Hallo zusammen, also ich finde diese Aktion sehr gut, der Stein verschwand ja in den Büschen und geriet ja fast schon in Vergessenheit. Den Klappstuhl könnte man bei Ebay versteigern, damit lässt sich dann das Finanzgerüst von Lübeck aufpeppeln! Mit freundlichen Grüßen aus Köln, MaTThias Mengel





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10.00-11.00 Uhr: Große See- und Hafenrundfahrt
10.00-17.00 Uhr: Besichtigung der Viermastbark »Passat«.
11.00-17.00 Uhr: Kunstwerkstatt und Erlebnisatelier.
11.30-12.30 Uhr: Große See- und Hafenrundfahrt
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09.00-18.00 Uhr: Hurricane Bootsvermietung – Motorboot fahren.
09.30-18.30 Uhr: Kunstausstellung – »Bilder vom Meer«.
10.00-14.00 Uhr: See-, Hafen und Travefahrt nach Lübeck.
10.00-17.00 Uhr: Besichtigung der Viermastbark »Passat«.